Lastgänge laden
CSV mit Zeitstempel in Spalte 1 und Wert in Spalte 2 (Trennzeichen ; oder , · Dezimalkomma oder -punkt · Datum TT.MM.JJJJ hh:mm oder JJJJ-MM-TT hh:mm). Viertelstunden- oder Minutenwerte. Die Datei bleibt auf Ihrem Rechner – es wird nichts hochgeladen.
Betriebsstunden aus dem Lastgang (Schaltflankenverfahren)
Parameter der Flankenerkennung
Je Tag wird die größte Leistungszunahme im Einschaltfenster und die größte Abnahme danach gesucht (Flankenbreite 30 min). Tage, an denen eine der beiden Flanken kleiner als die Mindeststufe ist (Sonn-/Feiertage, Schließtage), zählen nicht als Betriebstag. Gut geeignet für bedarfsbezogene Großverbraucher mit konstanter Last nach dem Einschalten (z. B. Verkaufsflächenbeleuchtung ohne Dimmung/Präsenzmelder).
Einsparrechnung
Felder mit rotem Rand sind Eingaben; Werte aus Schritt 2 werden vorbelegt und können überschrieben werden.
Beleuchtung (Maßnahme)
Beleuchtungsstärke (für die wissenschaftliche Ebene)
Zählerebene
Methodik in Kürze
| Ebene | Formel | Aussage |
|---|---|---|
| Zählerebene | EZähler = VerbrauchBaseline − (BezugIst + PV-Eigenverbrauch) | Was beim Kunden auf der Rechnung ankommt – enthält alle Einflüsse (weitere Maßnahmen, Öffnungszeiten, Nutzung). |
| wirtschaftlich wirksam | Ewirt = Pvorher·hB − Pnachher·max(hB, hIst) | Der Maßnahme eindeutig zurechenbare Einsparung. Die Stundenkorrektur wirkt nur einsparmindernd: kürzere Betriebszeiten im Vergleichsjahr (Umbau, Schließungen, geänderte Öffnungszeiten) werden nicht als Einsparung gezählt. |
| wissenschaftlich (A) | Ewiss,A = f · Ewirt, f = Ev,nachher / Ev,vorher | Berücksichtigt die höhere Beleuchtungsstärke nach der Maßnahme (mehr Licht für weniger Energie). Konservativer Ansatz, im ESZ-Nachweis verwendet. |
| wissenschaftlich (B) | Ewiss,B = f · Pvorher·hB − Pnachher·max(hB, hIst) | Äquivalenzleistung: Energie, die die Altanlage für dasselbe Lichtniveau gebraucht hätte. Obere Abschätzung (setzt Proportionalität Licht ~ Leistung voraus). |
Praxistipp: Die Beleuchtungsstärke allein beschreibt die Lichtqualität nicht. Mindestens so wichtig sind die Farbwiedergabe (Ra, bei Textilien/Möbeln zusätzlich R9) und die technische Kompatibilität (Einschaltströme der Treiber, Steuerung, vorhandene Installation). Ausführlich im Praxisbeispiel (PDF).